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Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben am Montag erstmals auch in Brandenburg Warnstreiks stattgefunden.
Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di gab es in Frankfurt (Oder), Potsdam und Cottbus Protestkundgebungen von Behörden-Mitarbeitern.
Mit den Aktionen will ver.di Druck vor der dritten Runde der bundesweiten Verhandlungen machen, die für Mittwoch in Potsdam geplant ist. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaft fordert Einkommenserhöhungen von fünf Prozent.
Berliner Tarifparteien an einem Tisch
Trotz positiver Signale gibt es in den Tarifgesprächen des Berliner öffentlichen Dientes noch keine Fortschritte.
In der siebten Runde am Montag näherten sich Senat und Gewerkschaften nach Angaben von Teilnehmern zunächst nicht an. Erstmals haben sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und die Berliner Verdi-Chefin Susanne Stumpenhusen in die Verhandlungen eingeschaltet.
Hauptstreitpunkte sind der künftige Tarifrahmen, die Arbeitszeiten, die Höhe der Einkommenssteigerung, und wann Berlin das Gehaltsniveau der anderen Bundesländer erreichen soll.
Hier klafft nach Angaben der Gewerkschaften eine Lücke von 5,9 Prozent. Berlin hat seit 2004 nicht mehr an den bundesweiten Tariferhöhungen teilgenommen.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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