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Das Jobcenter Berlin-Mitte vermittelt Hartz-IV-Empfängern seit vergangener Woche keine neuen Ein-Euro-Jobs mehr.
Das bestätigte die stellvertretende Geschäftsführerin Rosemarie Jochim am Montag der rbb-Abendschau.
Das Bundesarbeitsministerium hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass bis zur Verabschiedung des Bundeshaushalts in allen Jobcentern nur 30 Prozent der geplanten Gelder ausgegeben werden dürfen. Weil das Jobcenter Mitte diese 30 Prozent aber schon fast komplett in Programmen gebunden hat, stehen nun nur noch 750.000 Euro für weitere Eingliederungshilfen zur Verfügung. Dieses Geld soll vor allem für die Vermittlung von Jugendlichen und für Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt eingesetzt werden.
Neue, im April beginnende Ein-Euro-Jobs werden derzeit dagegen nicht mehr vermittelt. Ebenso hat das Jobcenter die Ausgabe von Bildungsgutscheinen für Fortbildungen oder Darlehen für Existenzgründungen vorläufig gestoppt.
Nach Angaben der Regionaldirektion der Bundesanstalt für Arbeit stehen auch den Jobcentern in Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick derzeit nur noch deutlich weniger als eine Million Euro an freien Mitteln zur Verfügung. In Charlottenburg-Wilmersdorf dagegen ist noch ein Finanzpolster von 4,1 Millionen Euro für neue Eingliederungsprogramme vorhanden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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