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Die Ökodesign-Richtlinie der Europäischen Union sorgt dafür, dass neue Haushalts- und Bürogeräte im Standby-Betrieb weniger Strom verbrauchen dürfen als zuvor. Derweil wird Joule einheilich als gemeinsame Energieeinheit festgelegt.
Stromverbrauch im Standby-Betrieb wird reduziert
Ab 2010 treten schrittweise weitere Regeln im Rahmen der so genannten Ökodesign-Richtlinie der EU in Kraft – beispielsweise für Waschmaschinen und Trockner, Kühl- und Gefriergeräte, Computer und Staubsauger.
Den Anfang macht kurz nach Jahresbeginn eine Verordnung zum Stand-by-Betrieb: Vom 7. Januar 2010 an darf der Stromverbrauch neuer Haushalts- und Bürogeräte im Bereitschaftsbetrieb je nach Funktionsumfang 1 bis 2 Watt nicht überschreiten. Ziehen die Neulinge auf dem Markt auch im absoluten Off-Betrieb noch Strom aus der Steckdose, muss der Verbrauch künftig unter 1 Watt liegen. Die EU will mti der Ökodesign-Richtlinie in den kommenden Jahren erreichen, dass sich der Stromverbrauch für alle in Europa verkauften Produkte im Standby-Betrieb bis 2020 um fast drei Viertel verringert.
Messeinheiten werden in allen EU-Ländern gleich
Kilogramm, Kelvin und Candela – die Messheiten für Masse, Temperatur, Lichtstärke und vier weitere Basiseinheiten sind in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union einheitlich. Das entgültige Inkrafttreten einer EU-Richtlinie legt auch Joule als gemeinsame Energieeinheit fest. Das Joule hat in der Vergangenheit mit der Einheit Kalorie konkurriert. Die sogenannten SI-Einheiten sind für alle EU-Länder verbindlich und betreffen deren Verwendung bei Messungen, für medizinische Geräten und im amtlichen Schriftverkehr.
Thomas Blecha
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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